Freitag, 20. März 2009

Virtuelles Wasser

Von Virtualität ist in unserer Realität oft die Rede. Wie viel Virtuelles Wasser im Alltag fließt, habe ich bisher allerdings noch nicht gehört.

Zum Weltwassertag am Sonntag, 22. März, weist der >>> World Wide Fund For Nature, besser bekannt in der Abbreviatur WWF, darauf hin, dass der Gesamtwasserkonsum eines Deutschen täglich 4130 Liter beträgt.

4000 Liter davon verbraucht er als sogenanntes Virtuelles Wasser, welches die Menge an Wasser meint, die zur Produktion von Konsumgütern sowie Nahrung benötigt wird. Beispielsweise stecken in einer DinA4-Seite Papier 10 Liter, für die Produktion eines Hamburgers werden 2.400 Liter benötigt und das T-Shirt aus Baumwolle saugt etwa 4.000 Liter Frischwasser während seiner Herstellung auf.

Martin Geiger, Leiter des Bereichs Süßwasser beim WWF Deutschland, sagt: „Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das Virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben“. Daher muss nicht nur auf den direkten Wasserverbrauch geachtet werden, sondern man solle beim Import von Waren Verantwortung zeigen, indem man auch auf deren Wasserverbrauch bei der Herstellung achte, so Geiger.

Quelle: (ptx)
Belleeer - 21. Mär, 21:23

Konnte Deine Infos heute gleich brauchen... Danke... Wasserfilter, oder, oder...

penseroso - 22. Mär, 09:04

echt?

freut mich. du hast aber nicht mit virtuellem wasser geduscht, oder? ;)
Belleeer - 22. Mär, 10:57

Nööö,

aber schau, UmkehrOsmose oder destilliertes Wasser "kostet" irre viel virtuelles Wasser und daher bietet es sich an, über einen Filter nachzudenken. Ich nehme seit Jahren keinerlei Medikamente ein und sehe es nicht ein, Östrogene, Arzneimittel, etc. "zwangsweise", ich liebe die Freiheit der Wahl, einnehmen zu müssen. Ich habe einen Destillator, der aber verbraucht... hat ein Mengenproblem... Fische werden zunehmend weiblich, Männer unfruchtbar... da gilt es nachzudenken, hinzusehen und zu handeln... abgesehen von den anderen VirtuellenWasser Problemen... da kommt dann auch das Problem der PlastikFlaschen versus GlasFlaschen... Weichmacher kontra Reinigen mit viel Wasser, trotzdem oft ungenügend... NeverEndingStories... da gibt es ja auch noch Grander, etc...
penseroso - 22. Mär, 17:59

neulich

gab es ja diesen Artikel, ich weiß nicht mehr wo, über das Östrogen in unserem Mineralwasser. Also, sieben von zehn Proben, oder so ähnlich, waren verseucht. Das, unabhängig von Glasflasche oder Platikflasche. Soetwas stimmt mich schon nachdenklich, aber meine Reaktion ist dann meistens Resignation. Ich sag mir, man hat es doch eh nicht mehr in der Hand, was man zu sich nimmt, bleibt nur noch die Hoffnung, dass es nicht schadet. Irgendwie ist doch alles verseucht, oder?
Belleeer - 30. Mär, 08:12

... ich sage immer "scherzhaft" schnell mutieren... aber Du kannst etwas tun... bewusster essen... Wasserfilter, etc. kaufen... aufklären... die Politik verändern...

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