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    <title>penseroso : Rubrik:Außensicht</title>
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    <title>Virtuelles Wasser</title>
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    <description>Von Virtualität ist in unserer Realität oft die Rede. Wie viel Virtuelles Wasser im Alltag fließt, habe ich bisher allerdings noch nicht gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltwassertag am Sonntag, 22. März, weist der &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;World Wide Fund For Nature&lt;/i&gt;, besser bekannt in der Abbreviatur WWF, darauf hin, dass der Gesamtwasserkonsum eines Deutschen täglich 4130 Liter beträgt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4000 Liter davon verbraucht er als sogenanntes Virtuelles Wasser, welches die Menge an Wasser meint, die zur Produktion von Konsumgütern sowie Nahrung benötigt wird. Beispielsweise stecken in einer DinA4-Seite Papier 10 Liter, für die Produktion eines Hamburgers werden 2.400 Liter benötigt und das T-Shirt aus Baumwolle saugt etwa 4.000 Liter Frischwasser während seiner Herstellung auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger, Leiter des Bereichs Süßwasser beim WWF Deutschland, sagt: Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das Virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben. Daher muss nicht nur auf den direkten Wasserverbrauch geachtet werden, sondern man solle beim Import von Waren Verantwortung zeigen, indem man auch auf deren Wasserverbrauch bei der Herstellung achte, so Geiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: (ptx)</description>
    <dc:creator>penseroso</dc:creator>
    <dc:subject>Außensicht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 penseroso</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-20T18:27:00Z</dc:date>
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    <title>Kollektives Schweigen</title>
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    <description>Es mutet schon ein wenig zynisch an, wenn, wie gestern vielerorts geschehen, aus dem medialen Trommelfeuer plötzlich das laizistische Gebet angestimmt wird und man für eine Minute den Ohren nicht trauen will. So schön klingt die Stille.&lt;br /&gt;
Trotz dieses schönen Effekts, fragt man sich: Sind Schweigeminuten wirklich notwendig? Ist dies wirklich eine Form des Kondolierens, eine Demonstration gegen den Tod oder das Böse? Und muss es tatsächlich kollektiv begangen werden als eine Art des Aufgehens in der communio -  nur, in säkularisierter Form und aus gegebenem Anlass?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absurde Situation, in der eine Schweigeminute uns gefangen hält, ist doch immer wieder verblüffend. Darin einen Solidaritätsausdruck zu erkennen, das fällt schwer. Man steht betont ernsthaft und konzentriert da, als hinge der Weltfrieden vom Gesichtsausdruck ab. Irgendwie kämpft man meist gegen das Grinsen an, weil die aufgezwungene tragische Geste eine unwiderstehliche Komik erzeugt. Ein großes Schauspiel, ohne Frage, aber notwendig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht natürlich um Effekthascherei im positiven wie im negativen Sinne. Im Schweigen als einem Akt der Solidarität soll das Mitgefühl ausgedrückt werden. Allerdings fragt man sich, wäre es nicht solidarischer und einfühlender gewesen, anstatt der Bündelung des Schweigens auf einen einminütigen Moment hin, in der vergangenen Woche weniger über die Betroffenen zu reden, anstatt einmal für sie zu schweigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dezenteres dafür aber häufigeres Schweigen wäre angebrachter gewesen!</description>
    <dc:creator>penseroso</dc:creator>
    <dc:subject>Außensicht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 penseroso</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-19T14:38:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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